Schweißfüße an sich sind kein Zeichen einer mangelnden Fußpflege oder generell der Hygiene. Tägliche Fußpflege kann allerdings die Geruchsbildung verringern (siehe auch: http://www.schweissfuesse.org )
Um diese Frage zu beantworten, werfen wir doch einmal einen Blick in die Entstehungsgeschichte des Menschen: Jahrtausende lang lief der Mensch barfuß. Dabei temperierte sich der Körper immer hauptsächlich durch die Füße, die Axeln und dem Kopf. Das ist heutzutage immernoch so, auch nach der Einführung der Schuhe.
Eine fachgerechte medizinische Therapie wird in der Regel soweit erforderlich in folgender Reihenfolge durchgeführt:
Aluminiumchlorid Therapie
Injektion von Botox in die Fußflächenhaut (intradermal) unter leichter Narkose in Abständen von etwa sechs Monaten
CT-gestützte lumbale Sympathikolyse
Hierbei wird unter örtlicher Betäubung Phenol in das Ganglion des Sympathikusgrenzstranges am Wirbelsäulenabschnitt jeweils beidseits per Spritze injeziert. Das Schwitzen an den Füßen bleibt dann - bei erfolgreicher Therapie - durchschnittlich für ein volles Jahr aus.
Sympathektomie
In besonders schweren Fällen kommt hier als Ultima Ratio die chirurgische Durchtrennung des entsprechenden Nervs in Frage. Dieser Eingriff wird jedoch aufgrund des Risikos der Sexuellen Dysfunktion, sowie Erektionsprobleme nur noch selten durchgeführt.