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Schweißfüße Bekämpfen

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Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Einleitung

Schweißfüße an sich sind kein Zeichen einer mangelnden Fußpflege oder generell der Hygiene. Tägliche Fußpflege kann allerdings die Geruchsbildung verringern (siehe auch: http://www.schweissfuesse.org )



[bearbeiten] Woher kommen Schweißfüße?

Um diese Frage zu beantworten, werfen wir doch einmal einen Blick in die Entstehungsgeschichte des Menschen: Jahrtausende lang lief der Mensch barfuß. Dabei temperierte sich der Körper immer hauptsächlich durch die Füße, die Axeln und dem Kopf. Das ist heutzutage immernoch so, auch nach der Einführung der Schuhe.

[bearbeiten] Tipps

Die besten Tipps gegen Schweissfüsse:

  • Eincremen mit Hautcreme
  • häufige Reinigung der Füße (vor allem mit kaltem Wasser)
  • Fußbäder mit Gerbsäure
  • zwischendurch Barfüßigkeit
  • geruchshemmende Einlagesohlen, welche beispielsweise Aktivkohle, Zedernholz und/oder Zimt enthalten
  • Atmungsaktive Schuhe im Wechsel (z. B. vom Schuhhersteller "Geox")
  • Baumwollsocken, häufiges Wechseln und Waschen der Strümpfe. Essig statt Weichspüler beim Waschen dazugeben.
  • Socken mit Silberionen]
  • mechanische Entfernung von überschüssigen Hautschichten
  • antibakteriell wirkende Substanzen werden manchal empfohlen
  • Fußpuder verwenden, morgens, auch in die Socken
  • Füße in Essigwasser baden
  • Schuhe vor dem Benutzen mit Kaisernatron einpudern
  • Salbeitee (Langzeitwirkung gegen Schwitzen)
  • Zimt-Einlegesohlen für die Schuhe benutzen

[bearbeiten] Medizinische Therapie

Eine fachgerechte medizinische Therapie wird in der Regel soweit erforderlich in folgender Reihenfolge durchgeführt:

  • Aluminiumchlorid Therapie


  • Injektion von Botox in die Fußflächenhaut (intradermal) unter leichter Narkose in Abständen von etwa sechs Monaten
  • CT-gestützte lumbale Sympathikolyse
Hierbei wird unter örtlicher Betäubung Phenol in das Ganglion des Sympathikusgrenzstranges am Wirbelsäulenabschnitt jeweils beidseits per Spritze injeziert. Das Schwitzen an den Füßen bleibt dann - bei erfolgreicher Therapie - durchschnittlich für ein volles Jahr aus.
  • Sympathektomie
In besonders schweren Fällen kommt hier als Ultima Ratio die chirurgische Durchtrennung des entsprechenden Nervs in Frage. Dieser Eingriff wird jedoch aufgrund des Risikos der Sexuellen Dysfunktion, sowie Erektionsprobleme nur noch selten durchgeführt.
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