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Wer kennt es nicht, es ist Sommer das Wetter ist schön und man verabredet sich mit Freunden an einem See. Schwups ist es auch schon passiert. Man ist barfuß durch das Gras gelaufen und eine Wespe hat zu gestochen. Ein Wespenstich kann sehr stark schmerzen und einen schmerzhaften Juckreiz hervorrufen. Was man gegen einen Wespenstich machen kann und wie man ihn behandelt, erfährst du in dieser Anleitung.
- Der Juckreiz und der Schmerz wird durch das Gift hervorgerufen, welches eine Wespe bei ihrem Stich injiziert. Falls du gestochen werden solltest, versuche nicht das Gift auszusaugen, denn das Gift verteilt sich auch über die Schleimhäute.
- Nach einem Stich solltest du unbedingt den Wespenstich kühlen. Wenn du nichts zum Kühlen da hast, solltest du den Stich in kaltes Wasser halten (Z.B See). Diese Methode hilft aber nur gegen den Schmerz. Um eine Schwellung zu vermeiden, solltest du sofort einen Waschlappen oder ähnlich mit heißem Wasser anfeuchten und auf den Einstich drücken. Das Wasser sollte dabei so heiß sein, wie man es auf der Haut aushalten kann. Ab 38-40 Grad wird das Gift der Biene (Protein) zerstört und es kann erst gar nicht zu einer Schwellung kommen. Am besten zwei Lappen in sehr kurzen Abständen (20 Sekunden) wechseln.
- Schneide eine Zwiebel auf und halte sie auf den Wespenstich, das mildert die Schwellung und den Juckreiz.(Ärzte raten aber davon ab, da es sich da durch erst mal richtig entzünden kann)
- Mache um die betroffene Stelle einen essigsauren Tonerdeumschlag.
- Breit- oder Spitzwegerich zerdrücken und einige Minuten auf den Stich einwirken lassen.
- Falls du gerade keine anderen Hilfsmittel zur Verfügung hast, kannst duch auch deinen eigenen Speichel nehmen und auf dem Stich verreiben. (erweiterte Version: Stück Würfelzucker mit Speichel benetzen und auf den Einstich drücken)
- Viele Menschen reagieren allergisch auf Wespenstiche. Ist dies der Fall sollte sofort der nächste Arzt oder Apotheke aufgesucht werden. Wespenstiche können für manche Menschen lebensbedrohlich sein. Viele Ärzte verschreiben Mittel wie Zyrtek, Cetirizin, Cetir, die sollte aber nur nach ausdrücklicher Anordnung des Arztes angewandt werden.