Computersucht bekämpfen

 

Wie erkennt man, dass man süchtig nach dem PC ist?

  • Sie vernachlässigen Ihre Freunde
  • (Sie werden aggressiv) tritt nur bei wenigen Fällen auf
  • Sie haben keine/kaum soziale Kontakte mehr
  • Sie waschen sich seltener
  • Sie nehmen an Gewicht zu und sind schwach
  • Sie vernachlässigen die Zeit
  • Sie leiden an Depression oder Wut, wenn Sie nicht am Computer sitzen können
  • Sie wollen überall einen Computer haben
  • Sie denken daran, was Sie an Ihrem Computer machen könnten, auch wenn Sie gerade etwas völlig anderes tun

Diese Symptome müssen nicht unbedingt alle auf einmal auftreten.

Voraussetzung

Die Voraussetzung zur Bekämpfung ist, dass man will. Auch wenn es hart wird (Entzugserscheinungen etc.), sollte man sich bereit erklären, dies zu tun. Einen Freund zu zwingen, nützt meistens nichts.

Da viele Arten von Computersucht eng mit anderen (meist sozialen) Problemen zusammenhängen, sollte man sich auch Gedanken machen, wie man diese Probleme löst. Ist man vor Real-Life Problemen nur in eine virtuelle Welt geflohen, dann muss man jene Probleme lösen, sobald man sich entschieden hat, seine Computersucht zu bekämpfen.

Was man tun soll

Aufräumen

Der Grundgedanke liegt darin, dass man nicht mehr an Computer etc. erinnert wird. Deshalb sollte man seinen PC (falls man ihn nicht mehr benutzen möchte) zerstören. Was man auch tun könnte: Seinen PC verkaufen. Von dem eingenommenen Geld könnte man sich dann Sachen für sein „neues Leben“ kaufen.
Weitere Möglichkeiten sind:

  • Computer einer öffentlichen Einrichtung spenden
  • Verschenken

Wenn dies getan ist, sollte man alle anderen Sachen, die an Computer erinnern, wegwerfen o.ä..
Auch den Kontakt mit PC´s im Alltag sollte man vermeiden. Zum Beispiel bei Freunden nicht immer drinnen vor der Konsole (erinnert im großen und ganzen auch an PC´s) sitzen, sondern rausgehen. In Märkten sieht man auch immer Computerzeitschriften. Nach Möglichkeit würde ich vorschlagen, nicht mehr in Märkte zu gehen, oder einen großen Bogen um diese Abteilung zu machen.
Auch das Zimmer könnte man umstellen, damit man nicht mehr erinnert daran wird, wo der PC stand.

Die Ablenkung

Nun stellt sich jedem die Frage: „Was soll ich die ganze Zeit tun?“
Früher saß man immer vor dem PC. Nun sollte man sich auf die Suche nach einem anderen Hobby machen:
Sport treiben oder Bücher lesen, sein Zimmer aufräumen sind meistens gute Hilfsmittel. Beschäftigungen wie Ausgehen und das Knüpfen sozialer Kontakte helfen, nicht mehr an PC´s zu denken. Oder vielleicht mal wieder etwas mit der Familie machen.

Durchhalten

Das mit dem Durchhalten ist immer so eine Sache: Viele Leute werden rückfällig, weil sie es nicht durchhalten. Ein gutes Hilfsmittel ist folgendes:
Schreibe dir einen Zettel, warum du weg willst vom PC. Auch mit Gleichgesinnten, die es geschafft haben, kann man sich treffen. Bei vielen weckt sich Neid und sie wollen auch.
Ein weiteres Hilfsmittel ist, sich unter Druck zu setzen: Wetten mit Freunden oder sich selbst abzuschließen ist immer ein guter Rat

Die Zeit

Die Dauer der Bekämpfung ist immer unterschiedlich, je nachdem wie stark man der Sucht verfallen ist. Jedoch kann man nicht genau sagen, wann man nicht mehr süchtig ist. Man merkt es einfach, wenn man nicht mehr jeden Tag an den Rechner denkt und das Gefühl weg ist, dass man unbedingt einen braucht. Doch wenn man erstmal merkt, was der PC etc. mit einem angestellt hat, dann weiß man immer, warum man nicht mehr will und dass man sich fernhalten sollte. Bis dahin hat man sicherlich ein anderes Hobby gefunden und will nichts mehr mit Computern zu tun haben.
Hier ein Kommentar eines Süchtigen:

Ich habe diesen beitrag vor einigen monaten gesehen und als erstes alle meine spiele
vernichtet meinen pc leider nicht da ich diesen beruflich brauche doch in letzter zeit 
ist mir klar geworden ,hey irgend was hat sich in meinem Leben verändert ich bin 
glücklicher, ausgelassener und ich habe sogar etwas abgenommen. Zur Zeit vermisse ich 
meinen PC überhaubt nicht und es ist nicht so als würde es mich nicht reizen mal wieder 
ein Spiel zu kaufen doch da sagte ich mir immer: Halt stop willst du das alles wieder 
verlieren was du dir erst aufgebaut hast halte durch du weißt du kannst das. ich will 
jedem damit sagen WEN ICH DAS SCHAFFE DANN SCHAFFT IHR DAS AUCH

 

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