Hunger unterdrücken

Die folgenden Hinweise eignen sich für Personen, die sich unter ernährungstherapeutischer Beratung und Begleitung einer bestimmten Diät unterziehen und somit weniger essen. Dann kann sich durchaus – in den ersten Tagen eines solchen Projektes – eine Art spürbares Hungergefühl einstellen, zu dem hier im Text einige Hinweise gegeben werden. Doch bei einer regelmäßigen, ausgewogenen und gesunden Ernährung, die in drei täglichen Mahlzeiten ihren Niederschlag findet, ergibt sich ein Hungergefühl nicht bzw. ist es eine natürliche und auch wichtige Erscheinung des Körpers vor den Essenszeiten oder ein unverzichtbares Warnsignal im Rahmen einer vorübergehenden Mangelerscheinung (nach verbrauchten Reserven im Sport oder ähnlich).

Anleitung

Hungergefühle werden generell unterdrückt, wenn die Verdauungsorgane des Menschen „zu tun“ haben, d. h. wenn sie mit den Prozessen beschäftigt sind, erhaltene Nahrungsmittel aufzuspalten. Diese Prozesse kann man willkürlich herbeiführen und intensivieren, ohne dass man viel isst:

  • 1.Nämlich Joghurt und andere magere Proteine beim Frühstück erzeugen ein längeres Sättigungsgefühl und verhindern das Hungergefühl über den Vormittag hinweg.
  • 2.Für das Mittagessen eignen sich gekochte Kartoffeln: Nur eine kleine Portion erzeugt ein Sättigungsgefühl, welches über den Nachmittag hinweg anhält.
  • 3.Für die Zwischenmahlzeiten oder das Abendessen eignet sich ein Apfel oder eine Tasse Gemüsebrühe. So wird effektiv und schnell ein aufkommendes Hungergefühl aufgehoben.

Tipps

  • Grapefruits regulieren den Blutzucker und den Fettstoffwechsel. So fördert man mit einer halben Grapefruit ein- bis zu drei Mal täglich die gefühlte Sättigung des Körpers.
  • Leinsamen enthalten Ballaststoffe. Man füge diese dem Essen zu oder esse sie pur – auch hierdurch bleibt der Blutzucker reguliert; dies vermeidet Hungerimpulse. Gleiches gilt auch für Leinöl, Omega-3-Fettsäuren und Nüsse.
  • Wer regelmäßig im Tagesverlauf Wasser trinkt, vermeidet Hungergefühl. Es hilft der Konsum von Wasser oder Koffein auch gegen direkte sogenannte „Hungerattacken“.
  • Menschen, die den Geruch von Duftölen wahrnehmen, die an frisches Obst erinnern (Apfel, Vanille, Banane u. a.), essen unwillkürlich in der gleichen Zeit weniger.

Warnungen

  • Die oben genannten Hinweise ersetzen keine ausgewogene Ernährung, sondern sind nur Hinweise zur Reduzierung des Hungergefühls.

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